Urban Cross Golf im Pocket Park Nordwest als Lehrpfad für Baukultur in der ökologischen Wende

Auf der Brache des stillgelegten Nordwestbahnhofs wird in Workshops ein urbaner Cross Golf-Parcours eingerichtet. Zwischen Abschlagstationen und Zielbereichen spannt sich ein Lehrpfad auf, in dem in Kursen, Turnieren, mobilen Symposien und Festen zusammen mit Expert*innen und Nachbar*innen die ökologischen und baukulturellen Potentiale des Standorts auf niederschwellige spielerische Weise vermittelt werden – insbesondere während der Phase seiner Transformation in ein neues Stadtentwicklungsgebiet.
Ausgehend von der Museums-Tankstelle führt ein visuelles Leitsystem die Spieler*innen zu unterschiedlichen Stationen, durch die Werft im Pocket Park Nordwest, zu noch verbliebenen Bauwerken am Areal, Relikten der lokalen Bahnhofsgeschichte aus der Sammlung des Museum Nordwestbahnhof, zu Modellen von Best Case Beispielen für Kreislaufwirtschaft und minimal invasive Sanierungen, zu einem Sandbunker aus Donau-Sedimenten, vorbei an Teichen aus gesammeltem Regelwasser, zu Aussichtsplattformen die den Blick auf Kleinbiotope und Schutzzonen für bahnhofsbrachen-typische Pflanzen und Tiere lenken. Alle Interventionen heben gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für die Besucher*innen und stehen als Orte der Kontemplation oder Interaktion bereit.
Workshop-Partner*innen zur Entwicklung der Erzählungen und Gestaltung der Stationen
Christina Gruber, Hannes Gröblacher, Herwig Turk, Ina Weber, Künstler*innen;
Post Flood Community (Marcella Brunner, Lili Carr, Paul Katterl, Madita Kümmeringer and Gabriele Sturm), Künstler*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtforscher*innen;
Christian Friess, Paul Papalacca und Max Weidacher, Architekten
Team
Ein Projekt von Tracing Spaces
Christian Frieß, Theresa Hattinger, Michael Hieslmair, Christopher Mavric, Max Weidacher, Paul Papalecca, Gabriele Sturm und Michael Zinganel
(W)Hole in One ist eines der ausgezeichneten Projekte des von der Wirtschaftsagentur Wien ausgeschriebenen Wettbewerbs „Creatives for Vienna – Making Spaces“ zur Aktivierung von Freiräumen im Stadtgebiet und ein Beitrag zur Klima Biennale Wien 2026, ein Projekt des KunstHausWien.

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